
Ch. Laroque - Grand Cru
- 97479
- Holzkiste (6)
- 75 cl
- Enthält Sulfite
- Note Yves Beck : 96-98/100
Degustationsnotiz
Laroque offenbart sich zurückhaltend, wie ein Künstler, der leise die Bühne betritt, um sich erst einmal umzuschauen! Dennoch sendet er präzise, klar definierte Signale aus und erinnert an Noten reifer Früchte – aber nicht zu reif! Gleichzeitig versäumt er es nicht, die Frische seines lehm-kalkhaltigen Terroirs hervorzuheben, das nicht nur kreidige Nuancen oder Feuersteinnoten begünstigt, sondern auch blumige Akzente. Samten und vollmundig im Auftakt zeigt sich der Wein gelassener als in der Nase. Er ist selbstbewusster geworden und zögert nicht mehr, sein kraftvolles und dennoch subtiles Wesen zu offenbaren. Die Tannine machen sich etwa in der Mitte des Gaumens bemerkbar. Ihre volle Entfaltung erreichen sie jedoch erst am Gaumenende, wo sie ihre beste Wirkung entfalten und gemeinsam mit einer prägnanten Säure, die als tonischer Träger fungiert, dafür sorgen, dass ein unerschütterliches Fundament geschaffen wird. Laroque hat nicht den einfachsten Weg gewählt, sondern den der Relevanz. Man muss es verstehen, Größe zu beanspruchen, wenn man sich in einem solchen Kontext bzw. In den Sphären der Exzellenz befindet. Im Laufe der Jahre haben die Weine von Château Laroque an Selbstbewusstsein und Tiefe gewonnen und sicherlich ein Niveau erreicht, das es ihnen erlaubt, ihre Ambitionen offen zu zeigen. Ein bemerkenswerter Wein, der von der Kombination aus langjähriger Arbeit, einem außergewöhnlichen Terroir und schließlich einem zwar besonderen, aber angesichts des Ergebnisses sehr erfolgreichen Weinbaujahr profitiert!
Preis folgt