DO Rías Baixas

Bodegas Gerardo Méndez

Die Kellerei wurde 1973 von Gerardo Méndez Lázaro gegründet, einem der renommiertesten Winzer der Rías Baixas. Mittlerweile wird er von seinem Sohn Manuel und seiner Tochter Encarna unterstützt. Die Familie kultiviert auf ihren zehn Hektaren (sieben davon eigene, drei gepachtete) mehrheitlich Albariño, verteilt auf mehr als 175 Parzellen in der Region Val do Salnés (auf 60 bis 450 m ü. M.), einem Tal unweit des Atlantiks, geschützt von einer kleinen Bergkette. Trotz dem starken Druck durch Falschen Mehltau und Graufäule wegen der hohen Feuchtigkeit, kultiviert die Familie ihre Reben biologisch und verwendet eigene Hefen, da nur Letztere integrierender Bestandteil des Terroirs sind. Daneben kauft sie die Ernte verschiedener Traubenlieferanten ihres Vertrauens, mit denen sie seit fast 25 Jahren zusammenarbeitet. Alle Weine werden im Inoxstahltank vinifiziert, bei kalten Temperaturen mazeriert und machen den biologischen Säureabbau durch, danach werden sie vier bis zwölf Monate lang auf den Hefen ausgebaut. Die Weinlinie heisst zu Ehren von Gerardos Vater, der Schmied (ferreiro) war, Do Ferreiro.

Manuel und Encarna Méndez Lázaro mit Eric Duret und José Vouillamoz um einen eindrücklich gewundenden Albariño-Stock, welcher über 200 Jahre alt ist.
Manuel und Encarna Méndez Lázaro mit Eric Duret und José Vouillamoz um einen eindrücklich gewundenden Albariño-Stock, welcher über 200 Jahre alt ist.

Do Ferreiro Albariño Cepas Vellas 2015

Der Cepas Vellas («alte Reben») stammt von der Parzelle Finca de Galiñanes, ohne Zweifel der älteste Rebberg Spaniens und einer der ältesten in ganz Europa. Direkt vor der Kellerei gelegen, die gleichzeitig als Wohnhaus der Familie dient, umfasst sie zwei Hektaren und ist mit alten knorrigen, wurzelechten Albariño-Reben be­stockt, von denen die ältesten mehr als 200 oder 250 Jahre alt sind. Einst im Besitz einer reichen Familie, war der Weinberg völlig vernachlässigt, als ihn der Vater von Gerardo Méndez in den 1960er Jahren kaufte. Der Granit­boden zerbröckelt an der Oberfläche und bildet so auf dem obersten halben Meter eine feine Sandschicht. Die Wurzeln wachsen weit hinunter in die Tiefe, auf der Suche nach unterirdischem Wasser. Die Reben werden ausschliesslich von Hand kultiviert, jeder Stock ist im Parra-System – einer Art von lokaler Pergola – erzogen, die einen besonderen Schnitt verlangt. Im Gegensatz zu anderen Rebbergen der Region wurde diese alte Parzelle vom schrecklichen Frühlingsfrost 2017 nicht betroffen – ein Beweis mehr für ihr grossartiges Terroir.

Dieser Cru gehört zu den allergrössten Weinen der Welt. Er ist auf dem Markt nur schwer erhältlich, wird er doch in limitierter Auflage produziert: in guten Jahren sind es 6000 bis 8000 Flaschen (2008, 2012 und 2014 wurde er gar nicht abgefüllt). Je nach Jahrgang werden 10 bis 12 % der Trauben von Edelfäule befallen. Der 2015er, ein Wein von grosser Komplexität, verlangt nach guter Belüftung, damit er seine gesamte Aromenpalette aus­drücken kann. Man ist bezaubert von Noten von Kreide, Quitte, Heu und Aprikosen, aber auch von der seidigen Textur, dem dichten, tiefgründigen Gaumen, wunderbar ausgewogen dank schöner Säure und ausklingend in einem langen Finale mit Noten von Melone, Orangenschale und Mandeln. Der 2013er ist noch eindrucksvoller und offenbart das Alterungspotential dieses Weins. Der 2007er hat übrigens vom spanischen Weinkritiker Andres Proensa in seinem Führer der besten spanischen Weine die Maximalnoten von 100 Punkten bekommen.

Adresse für Besuche auf dem Weingut

Bodegas Gerardo Méndez
Galiñanes, 10 – Lores
36968 Meaño, Pontevedra España
info@bodegasgerardomendez.com

Ageda Pombal a Lanzada

ür Bodega im Galicischen) Pombal a Lanzada wurde 2010 von der Familie de Suso und José Maria Rodríguez gegründet, deren berufliche Haupt­tätigkeit die Muschelzucht ist, eine traditionsreiche Tätigkeit in der Region von Pontevedra. Heute besitzt die Familie 1,45 ha Reben, davon 0,85 ha eigene, verteilt auf sieben Parzellen. Seit 2012 haben sich die Besitzer die Dienste des brillanten «flying winemaker» Dominique Roujou de Boubée und seiner Frau Laura Montero, einer nicht weniger exzellenten Önologin und Agronomin, gesichert. Beide haben an der Fakultät für Önologie von Bordeaux studiert und beraten zahlreiche renommierte Kellereien in Frankreich und Spanien. 2013 haben die beiden Techniker die Umstellung auf biologischen Weinbau angeregt, was sich im Jahrgang 2014 mit seinem häufigen Nebel und seinen reichlichen Niederschlägen und folglich mit enormem Mehltaudruck als ausgesprochen schwierig erweisen sollte. Auf der Adega Pombal a Lan­zada sind die Erträge etwa zweimal kleiner als bei den meisten anderen Gütern der Region, denn die Besitzer setzen voll und ganz auf Qualität. So ist es denn kein Zufall, dass sie bereits zu den besten Produzenten der Region zählen.

Diese Region von eindrucksvoller Schönheit hat ein ozeanisches Klima
Diese Region von eindrucksvoller Schönheit hat ein ozeanisches Klima.

Mytilus Tinto 2015
Dieser leichte, frische Rotwein mit geringem Alkoholgehalt stellt die alten lokalen Rebsorten (Espadeiro, Loureiro Tinto, Caíño Tinto, Sousón und Pedral) in den Vordergrund. Kühl trinken, um die Brombeer- und Lorbeernoten in der Nase und den pfeffrigen, säure­betonten Gaumen richtig geniessen zu können. (2500 Fl.)

Arcan 2015 : ozeanische Frische

Der Arcan, teilweise aus eigenen, teilweise aus zugekauften Trauben produziert, ist ein reinsortiger Albariño, der zehn Monate lang im Tank auf den Hefen ausgebaut wird. Komplexe Nase mit Noten von Rauch, Pfirsich und Menthol, im Gaumen ausladende Struktur, ausgewogen und mit erfrischendem Finale auf Limettennoten. (12 000 Fl.)

Adresse für Besuche auf dem Weingut

Adega Pombal
Lgr. Pombal-Noalla, 1
36990 Sanxenxo (Pontevedra)
Tél.: +34 627 471 397
adegapombal@gmail.com

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