Deutschschweiz – ein Mosaik von Weinbauterroirs

Terroir

Die Deutschschweiz, früher auch Ostschweiz genannt, ist eine der sechs offiziellen Weinbauregionen des Landes. Sie umfasst 2639 Hektar (17,9% der Schweizer Rebfläche), verteilt auf 17 Produzentenkantone: Aargau, Appenzell, Basel-Land (inklusive Solothurn), Basel-Stadt, Bern, Glarus, Graubünden (ohne das Misox, das zum Tessin gezählt wird), Luzern, Nidwalden, Obwalden, Sankt Gallen, Schaffhausen, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich. Man unterscheidet drei hauptsächliche Unterregionen: den «westlichen» Teil mit Basel und Aargau, den «zentralen» mit Zürich, Schaffhausen und Thurgau sowie den «östlichen» mit Graubünden und Sankt Gallen. Die Deutschschweiz ist ein wahres Mosaik pedoklimatischer Bedingungen, mit Mikroklimazonen, die beeinflusst sind von Seen und Flüssen – und vom Föhn, dem berühmten warmen Südwind, von dem vor allem die Bündner Herrschaft profitiert. Die Böden sind von extremer Vielfalt, vom Jura über das Mittelland bis hin zu den Alpen. Für mehr Details empfehlen wir Ihnen die Lektüre der exzellenten Enzyklopädie Stein & Wein, zusammengesetzt aus einem Hauptbuch und zehn regionalen, reich illustrierten Heften.

Geschichte

Die älteste Spur von Weinbau in der Schweiz findet sich in Graubünden: In seinem Testament von 765 vermachte der Churer Bischof Tello dem Kloster Disentis ein Gut mitsamt Rebbergen in Sagogn. In den wichtigsten Weinkantonen wurde seit dem Mittelalter Weinbau betrieben, in den Kantonen Uri, Nidwalden oder Obwalden erst später. Der Weinbau, meistens von Mönchen verbreitet, blieb lange eine Sache der Kirche oder der weltlichen Herrschaft, bevor er sich demokratisierte. Heute gibt es in der Deutschschweiz rund 3000 Rebbesitzer, nur 10% von ihnen sind professionelle Selbstkelterer.

Sortensatz

Dominiert wird die Deutschschweiz von der roten Sorte Blauburgunder, auch Pinot Noir oder Klevner genannt, sowie von der weissen Müller-Thurgau. Letztere wird häufig Riesling-Sylvaner genannt (selten und korrekt auch Riesling × Madeleine Royale, nach ihren Eltern), und zwar in allen Kantonen, die den Namen «Thurgau» nicht auf ihren Etiketten sehen möchten… Man findet auch exzellente Weine aus Grauburgunder, Weissburgunder, Gewürztraminer oder Chardonnay. Die alte deutsche Sorte Räuschling, die nur rund um den Zürichsee überlebt hat, ist eine Rarität, die an ihre Halbschwester Riesling erinnert. Noch rarer ist die historische Bündner Sorte Completer, deren Weine durch grosse Komplexität überzeugen und zu den besten des Landes gehören können.

Appellations en Suisse allemande

Die 17 Deutschschweizer Weinkantone kennen diverse AOC-Regelungen (Appellations d’Origine Contrôlée), die wir hier nicht im Detail aufzählen möchten. Auf der ausgezeichneten Website www.swisswine.ch, dem offiziellen Portal der Schweizer Weine, finden Sie alles Wissenswerte dazu. Insgesamt zählt die Deutschschweiz 20 AOC (von insgesamt 62 AOC, die es in den 26 Schweizer Weinkantonen gibt).

Nur drei Kantone verfügen über regionale AOC, da die AOC Zürichsee die Kantone Schwyz und Zürich umfasst.

Die Deutschschweizer Appellationen

 

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